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Die einzelnen Stationen des erLEBENspfades

 

Doppelkarte mit Punkten 2

(1) A und Ω
Alpha und Omega am Ein- bzw. Ausgang stehen für Anfang und Vollendung des Lebens. Anfang und Ende erinnern an Christi Aussage: Ich bin das A und das Ω, der Anfang und das Ende.

(2) Die Fühlplatte
Oft können alte Grabsteine nur noch mit den Fingern gelesen werden. So auch hier: An diesem Tisch können Wörter und Symbole entdeckt und ertastet werden. Die Worte nehmen Alltagssituationen auf, Symbole am Tischrand geben Hoffnungs- und Glaubenszeugnisse von Grabsteinen wieder.

(3) Die Grabsteine
Der Friedhof bei der St.-Anna-Kapelle in Oettingen wurde im 19. Jh. aufgelassen und verlegt. Heute finden wir nur noch wenige Grabsteine, doch diese erzählen viel vom Leben der Menschen, ihren Stationen und Lebenswegen. Vollendetes, erfülltes Leben voller Dankbarkeit kommt in den Inschriften ebenso zum Ausdruck wie Klage und Trauer über ein abgebrochenes und belastetes Leben.

(4) Der Engel
Er ist besonderer Ausdruck der Zuwendung Gottes: Als Bote kündigt der Engel an, gibt Deutung und steht für die Bewahrung Gottes: „Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie Dich behüten auf allen Deinen Wegen“.

(5) Das Labyrinth
Es lässt den Begeher zur Mitte finden, jedoch auch Um-
und Irrwege erfahren. Denn zum Unterwegssein gehören
Sackgassen und die Bereitschaft, umzukehren und einen
neuen Weg auszuprobieren.

 

(6) Der Anker
Dieses christliche Symbol steht für den geistigen Halt im Glauben, der das Schiff „Gemeinde“ auch in den Stürmen der Welt zu halten vermag.


(7) Der Fühlweg

In Form einer Sanduhr aus verschiedenen Materialien gestaltet, erscheint dem Begeher der Lebensweg beschwerlich, gut zugänglich, reibungslos, weit und eng, glatt, tiefgründig, holprig oder steinig. Selbst auf den Holzweg kann man geraten!
 
(8) Das Offene Klassenzimmer
Hier ist der Ort, sich zu setzen, sich einander zuzuwenden und miteinander ins Gespräch zu kommen.

(9) Der Turm
Angefangenes, Unvollendetes gibt es oft in einem Menschenleben. Der Turmbau zu Babel gibt davon Zeugnis. Dafür wurden die alten Dachplattender St.-Anna-Kapelle von Kindern zu einem Turm aufgeschichtet.

10) Die Muschel (in Planung!)
In ihren aufgeklappten Schalen kann man selbst Sandkorn
oder Perle sein. Die Muschel erinnert an die Tradition der Jakobspilgerschaft mit der Symbolik des Lebensweges. Der aus dem Fränkischen kommende Jakobsweg führt über Oettingen, Ulm und den Bodensee nach Santiago de Compostela in Spanien.


Die Gebets- und Gedankenwand lädt ein, Gebete und gute  Gedanken zu lesen, neu zu formulieren und zu ergänzen. Damit bieben wir mit anderen Gruppen, vor uns und nach uns, vorallem aber mit Gott im Gespräch.

(12) Die St. Anna Kapelle
Die St.-Anna-Kapelle steht zur meditativen Einkehr und zur Information offen.Erbaut im Mittelalter, diente sie der geistlichen Betreuung Leprakranker, die im zugehörigen Leprosenhaus untergebrachtwaren. Dieses Gebäude wird heute als Diakoniestation genutzt. Die Kapelle wurde vermutlich in der Zeit der Kreuzzüge errichtet und 1606 durch die Grafen zu Oettingen umfassend erneuert.

 

 
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